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Düstere Berufsaussichten für Tanzschaffende«Das Virus bedroht die Zukunft der Körperkunst»

Keine Aufführungen, keine Einnahmen: Der in Bern lebende schweizerisch-amerikanische Doppelbürger Joshua Monten kämpft auf und neben der Bühne für den Tanz.

«Schutzkonzepte verändern meine Stücke»: Choreograf Joshua Monten mit Schutzmaske vor der Dampfzentrale. Hier wird im April 2021 sein neues Stück uraufgeführt.
«Schutzkonzepte verändern meine Stücke»: Choreograf Joshua Monten mit Schutzmaske vor der Dampfzentrale. Hier wird im April 2021 sein neues Stück uraufgeführt.
Foto: Adrian Moser

«Die Situation auf der Bühne ist sehr intim.» Das sagte Joshua Monten unlängst in einem Interview zu seinem Stück «Romeo, Romeo, Romeo», das er 2021 wieder aufnimmt. Der in Bern lebende New Yorker Choreograf, der seit 2012 sieben abendfüllende Tanzproduktionen kreiert und international gezeigt hat, untersucht darin Balz- und Paarungsrituale von Menschen. Speziell an diesem Stück: Der Choreograf brach das Guckkastentheater auf. Die Tanzenden waren umgeben vom Publikum. Und zuweilen kamen sie ihm so nah, dass die Zuschauer den Atem der Tanzenden spüren konnten.

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