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Das stinkende Gold

Für die Wärmegewinnung aus Abwasser hat Urs Studer mit seiner Firma Fördergelder und Preise erhalten. Viel verdient hat der Energiepionier aus Altstetten mit seiner Technologie bislang nicht – für ihn kein Grund, von seiner Idee abzurücken.

«In der Schweiz begegnet man jeder Neuerung erst einmal mit Skepsis»: Urs Studer in einem Kanal in Winterthur. Foto: Urs Jaudas
«In der Schweiz begegnet man jeder Neuerung erst einmal mit Skepsis»: Urs Studer in einem Kanal in Winterthur. Foto: Urs Jaudas

Die Idee ist bestechend einfach. Und sie fasziniert Urs Studer seit 25 Jahren. Dem Abwasser, das dank Waschmaschine und Spaghettiabgiessen warm geworden ist, entzieht Studer Wärme, und diese nutzt er zum Heizen. Die Idee zur Nutzung des Abwassers kam dem Fachmann für Wärme- und Kältetechnik, als er bei Kanalarbeiten im Winter Wasserdampf aus den Röhren aufsteigen sah.

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