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Der Hoffnungsträger des FreisinnsDas spröde Schlitzohr entdeckt die Grautöne

Bernhard Eicher verspricht, im Falle einer Wahl Wirtschaftskompetenz und Kompromissfähigkeit zurück in den Gemeinderat zu bringen. Gelingt dem Oppositionsführer der Rollenwechsel?

Von Wittigkofen in die schicke Schönburg: Bernhard Eicher (FDP) ist unterschiedliche Milieus gewohnt.
Von Wittigkofen in die schicke Schönburg: Bernhard Eicher (FDP) ist unterschiedliche Milieus gewohnt.
Adrian Moser

Wenn Bernhard Eicher eine Bank wäre, dann eher die Kantonalbank als die Credit Suisse: grundsolide, verlässlich, ohne Hang zur Extravaganz. Manchmal wirkt er ein wenig wie ein Pensionär mit knabenhaftem Gesicht im (durchtrainierten) Körper eines jungen Mannes. Das tat er bereits vor 20 Jahren, als er noch ein Teenager war.

Nun ist Eicher 37 Jahre alt und kandidiert für einen Sitz in der Berner Stadtregierung. Und trotz Eichers relativ jungen Alters käme es niemandem ernsthaft in den Sinn, ihm die notwendige Erfahrung für das Amt abzusprechen. Seit gut zwölf Jahren sitzt er im Stadtparlament, seit zehn Jahren als Chef der FDP-Fraktion. Kaum einer kennt den Berner Politikbetrieb so gut wie Eicher.

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