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Neuer Berner StadtratDas sind die Überraschungen des Stadtrats

Wer ist die Beste, und wer hat verloren? Wer sind die Neuen, und was überrascht? Tops und Flops aus den Berner Stadtratswahlen.

Wegen Corona tagt der Berner Stadtrat zurzeit nicht im Rathaus, sondern etwa in der Sporthalle Wankdorf (Bild) oder der Festhalle an der Expo.
Wegen Corona tagt der Berner Stadtrat zurzeit nicht im Rathaus, sondern etwa in der Sporthalle Wankdorf (Bild) oder der Festhalle an der Expo.
Foto: Raphael Moser

Der Berner Stadtrat wird grüner, linker und weiblicher. Damit wird Bern als linkste Stadt der Deutschschweiz noch linker. Doch wer sind die Neuen, und wer musste gehen? Überraschungen bietet vor allem die rechte Seite.

Neue alte Bekannte

Eigentlich wollten Claudio Righetti (Mitte) und Thomas Fuchs (rechts) in die Exekutive gewählt werden. Stattdessen haben sie einen Sitz im Parlament erhalten.
Eigentlich wollten Claudio Righetti (Mitte) und Thomas Fuchs (rechts) in die Exekutive gewählt werden. Stattdessen haben sie einen Sitz im Parlament erhalten.
Foto: Adrian Moser

Die prominentesten Neuen sind ein Altbekannter und ein Politneuling: Der SVP-Alt-Nationalrat Thomas Fuchs und der kurzzeitige BDP-Stapi-Anwärter Claudio Righetti. Beide haben für den Gemeinderat kandidiert, die Wahl in die Exekutive aber verpasst. Für das Parlament hat es gereicht. Thomas Fuchs ist ein alter Hase in der Politik und ist nun wieder dort, wo er vor 25 Jahren begann. Allerdings ist der 54-Jährige jetzt Präsident der städtischen SVP und nicht mehr Vizepräsident der kantonalen jungen SVP. Der ebenfalls 54-jährige PR-Experte Claudio Righetti ist hingegen erst in diesem Jahr in die Politik eingestiegen. In Bern ist er aber als umtriebiger Organisator von Anlässen mit Glamourfaktor bekannt, etwa der Miss-Schweiz-Wahl auf dem Bundesplatz.

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