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Das schwere Los der Frau Loos

Für die dichterin war dies das «offizielle Bild»: Cécile Ines Loos 1933 in ihrem Basler Arbeitszimmer.

«Hiermit übersende ich Ihnen, schrieb die 43-jährige Cécile Ines Loos 1927 an den Präsidenten des Basler Kaufmännischen Vereins, «mein Manuskript ‹Matka Boska›, das vielleicht meine Anschauungen enthält über Religion, Lebensverhalten, Liebe, Geld etc.» Ein literarisches Debüt wird hier von seiner Autorin annonciert, das vielfältige autobiografische Spurenelemente aufweist und ziemlich erratisch in der Schweizer Literaturlandschaft stehen wird. «Matka Boska», das polnische Wort für «Gottesmutter», bringt märchenhafte Elemente, einen mitunter fast biblischen Verkündigungston, ein empathisches Eintreten für eine neue, menschlichere Kirche und die Passionsgeschichte einer jungen Frau namens Meliska zusammen, die ihr uneheliches Kind Sanja infolge juristischer Machenschaften verliert und am Ende verzweifelt im Irrenhaus stirbt.

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