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Beinahe-Unfälle im BasistunnelDas Rätsel vom Lötschberg ist gelöst

Wassereinbrüche im Basistunnel brachten Passagiere in grösste Gefahr. Jetzt ist klar, was die Ursache war: ein Fehlentscheid vor fast 20 Jahren.

Durch Schlamm und Wasser: Die SBB-Lokomotive, die am 6. Februar nur knapp einer Katastrophe entging.
Durch Schlamm und Wasser: Die SBB-Lokomotive, die am 6. Februar nur knapp einer Katastrophe entging.
Foto: PD

Das Unglück geschah am 6. Februar, kurz nach Mittag. Nach über 30 Kilometern in der Dunkelheit des Tunnels sah der Lokführer im Intercity RomanshornBrig beinahe schon den Lichtkegel vom nahenden Südportal, als er bei der Leitzentrale der BLS Alarm schlug. Über eine Länge von 500 Metern standen die Gleise rund 30 Zentimeter tief im schlammigen Wasser. Zeitgleich warnte auch das Alarmsystem im Innern des Tunnels vor dem Wassereinbruch. Doch für einen Notstopp war es zu spät. Nur mit viel Glück schaffte es der bis zu 200 Stundenkilometer schnelle Passagierzug bis an den Endbahnhof in Brig. Bilder zeigen die völlig verdreckte Komposition, wie sie dort danach auf Perron 5 stand.

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