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Kommentar zu US-RichterwahlenDas liberale Amerika steht auf der Kippe

Amerika trauert: Nach dem Tod der Verfassungsrichterin versammeln sich Menschen vor dem Supreme Court in Washington.

Vier rechts, vier links, und ein Richter in der Mitte. Das ist bald vorbei.

Dieser dritte Posten im Supreme Court ist für die politische Rechte der grösste denkbare Erfolg.

Nach allem, was man weiss, wollte Ginsburg unbedingt bis nach der Präsidentschaftswahl im November am Leben bleiben – in der Hoffnung, dass dann ein Präsident Joe Biden über ihre Nachfolge entscheiden kann.
54 Kommentare
    Fredi Nassauer

    Mal wieder ein erschreckendes Beispiel für die Gleichschaltung der Medien. Wieso soll die eine «Ikone» gewesen sein? Weil sie linke («liberale») Ideen vertrat? Hätte diese 84-jährige etwas Anstand gehabt, hätte sie vor 20 Jahren Platz gemacht für neue Leute. Eine solche Mischung aus Arroganz und Egoismus ein derart fundamentales Amt im Wissen körperlich-geistiger Defizite auszuüben ist schon dreist. Wir müssen in der CH aufpassen, dass diese amerikanische Unsitte hier nicht Einzug erhält: Ungewählte Richter haben keine Politik zu machen! Aber nur der Schweizer ist so naiv zu glauben, Justiz hätte nichts mit Politik zu tun.