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Bilanz zum britischen Premier Als Boris Johnson alles über den Kopf wuchs

Als er vor zwölf Monaten sein Amt antrat, konnte der neue britische Premier nicht ahnen, was auf ihn zukam. Sein ganzer Ehrgeiz galt der Umsetzung des Brexit. Aber dann verlor er die Kontrolle.

Versprüht trotz Corona und drohendem harten Brexit weiter Optimismus: Der britische Premier Boris Johnson.
Versprüht trotz Corona und drohendem harten Brexit weiter Optimismus: Der britische Premier Boris Johnson.
Foto: Andrew Parsons (eyevine) 


Als Boris Johnson vor einem Jahr
in No 10 Downing Street einzog, konnte er nicht wissen, was ihn binnen kurzer Zeit erwarten würde. Damals gab es nur ein Ziel, das den Premierminister beschäftigte. Johnson wollte der Regierungschef sein, der sein Land aus der EU führte. Er wollte den Widerstand in Westminster gegen den britischen Austritt aus der Gemeinschaft endgültig brechen, ohne Zugeständnisse machen zu müssen an die Fürsprecher eines «soft Brexit», eines Verbleibs in Binnenmarkt und Zollunion. Nach drei Jahren bitteren Ringens um den Referendumsbeschluss von 2016 sollte Grossbritannien sich endlich «volle Kontrolle über die eigenen Geschicke» aneignen.

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