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Kommentar zu Corona-Fällen im FussballDas ist keine Wettbewerbsverfälschung

In der Nations League, aber auch in den nationalen Ligen häufen sich positiven Corona-Tests. Das ist keine Verzerrung. Der Fussball lebt damit, dass Spieler ausfallen.

Wurde nach dem Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft positiv auf Covid-19 getestet und fehlt der Schweiz im letzten Gruppenspiel der Nations League am Dienstag: Silvan Widmer.
Wurde nach dem Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft positiv auf Covid-19 getestet und fehlt der Schweiz im letzten Gruppenspiel der Nations League am Dienstag: Silvan Widmer.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die Fussballer von Norwegen durften am Wochenende nicht zum Spiel in der Nations League nach Rumänien ausreisen; einer ihrer Spieler war positiv auf Corona getestet worden. Die Ukrainer spielten am Samstag in Deutschland, ihnen fünf Spieler fehlten, und sie wollen es am Dienstag in Luzern gegen die Schweiz trotz weiterer drei Fälle wieder tun. Die Schweizer treten an, obschon wie gegen Spanien ein Spieler und ein Trainer positiv sind.

Spieler wollen spielen, und sie wollen es aus einem Grund: Es geht um ihre Existenz.

Solche Meldungen sind alltäglich geworden. Die Frage mag darum sein: Macht das alles noch Sinn, dass im Fussball das Programm durchgedrückt wird? Von der Uefa, dem europäischen Verband und Herrscher über die Nations League? Von all den nationalen Ligen, ob in England, Deutschland oder der Schweiz? Liegt bei Corona-bedingten Ausfällen und Verschiebungen keine Wettbewerbsverzerrung vor?

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