Zum Hauptinhalt springen

Alec von Graffenried im Interview«Das ist eine maximale Bestätigung»

Der wiedergewählte Stadtpräsident äussert sich über die kommende Legislatur und die Genugtuung, die sein Ergebnis für ihn bedeutet.

Der wiedergewählte Alec von Graffenried hat Grund zum Lachen.
Der wiedergewählte Alec von Graffenried hat Grund zum Lachen.
Foto: Adrian Moser

Herr von Graffenried, Sie erhielten 31'000 Stimmen – gleich viel wie 2016. Wie erklären Sie sich diese Konstanz?

Als Stadtpräsident bin ich stets sehr exponiert. Ich musste deshalb damit rechnen, dass mir der eine oder andere Wähler eins auswischen will. Das war nun aber offensichtlich nicht der Fall. Ich verstehe das Resultat deshalb als maximale Bestätigung für meine persönliche, aber auch für die Arbeit des gesamten Gemeinderats. Das freut mich.

Sie mussten im Vorfeld der Wahl auch Kritik einstecken.

Uns wurde vorgeworfen, wir seien als Regierung kein Team und es laufe nichts. Offensichtlich sehen die Leute das aber anders. Ihnen gefällt, was wir als Fünfergremium bewirken. Auch die persönliche Kritik, ich sei als Stadtpräsident zu wenig sichtbar erwies sich als haltlos. Für die Wählerinnen und Wähler ist der Stapi nämlich sehr wohl sichtbar. Sie wussten, da sitzt einer im Erlacherhof, der sich Tag und Nacht für Bern einsetzt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.