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«Queens’ Gambit»-Star Das Höchste, was man mit Minimalismus erreichen kann

Die Schauspielerin Anya Taylor-Joy hätte der Kinostar des Jahres werden sollen – dann kam Corona. Jetzt zeigt sie in der Netflix-Schachserie «Queen’s Gambit», wie gut sie ist.

Tässchen Tee gefällig? Anya Taylor-Joy beim Fototermin für «Emma» im Februar 2020 in London.
Tässchen Tee gefällig? Anya Taylor-Joy beim Fototermin für «Emma» im Februar 2020 in London.
Foto: Keystone

2020 hätte das Jahr von Anya Taylor-Joy werden sollen, mit drei grossen Filmrollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In der Jane-Austen-Adaption «Emma» spielt die 24-Jährige eine Kupplerin aus dem 19. Jahrhundert, im zuvor mehrfach verschobenen «X-Men»-Spin-off «The New Mutants» sieht man sie als mordlustiges Bad Girl in der Horroranstalt, und im Thriller «Last Night in Soho» hätte sie als Zeitreisende im London der Sechzigerjahre landen sollen.

Aber eben, gerade als es mit der weltweiten Karriere losgehen sollte, kam die Corona-Krise. Taylor-Joys hochgelobte «Emma»-Darstellung hat auch in der Schweiz fast niemand gesehen, «The New Mutants» fiel zwischen Stuhl und Bank, und «Last Night in Soho» – der Film konnte wegen Covid-19 nicht fertiggestellt werden – wurde auf 2021 verschoben. Mehr Pech kann eine junge Schauspielerin nicht haben.

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