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Architektur«Das Haus selbst hat uns inspiriert»

Tina Arndt und Daniel Fleischmann haben ein denkmalgeschütztes Haus in Valendas GR umgebaut. Nun ist es wieder ein lebendiger Bestandteil des Dorfes.

Bereit für moderne Bewohnerinnen und Bewohner: Das Haus Fraissa wurde saniert und umgebaut. Im Bild ist die Stube im zweiten Stock zu sehen.
Bereit für moderne Bewohnerinnen und Bewohner: Das Haus Fraissa wurde saniert und umgebaut. Im Bild ist die Stube im zweiten Stock zu sehen.
Foto: Sven Schönwetter

Worin liegt das Besondere an dieser Bauaufgabe?

Als wir das Haus Fraissa zum ersten Mal sahen, wirkte es innen wie aussen ziemlich mitgenommen. Es war unbewohnbar, und man konnte teilweise durch alle Geschosse hindurchschauen. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 18./19. Jahrhundert ist eines der frühesten Beispiele des Biedermeier-Stils im Dorf. Es hat im Dorfleben seinen festen Platz: Alle, egal, ob alt oder jung, können eine Geschichte zum «Italiener-Haus» erzählen. Der Umbau erfolgte auf der Basis der ursprünglichen Grundstruktur. Im Eingangsgeschoss befinden sich nun ein Studio und die Nebenräume. In den Obergeschossen entstanden zwei 2,5-Zimmer-Wohnungen, und zuoberst wurde eine stattliche Dachgeschosswohnung eingebaut. Die Erschliessung der beiden oberen Wohnungen erfolgt über ein neues Treppenhaus im nordwestlichen Gebäudeteil.

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