Zum Hauptinhalt springen

Podcast «Alles klar, Amerika?»Das grosse Cancel-Culture-Hickhack in den USA

Cancel Culture sei die grösste Bedrohung für sein Land, sagt der Abgeordnete Jim Jordan.
12 Kommentare
    Hans Minder

    Cancel Culture geht in den USA gemaess meiner Erfahrung hier in Eugene Oregon viel weiter, als im Podcast erwaehnt. Zwei Anschauungsbeispiele:

    1. Eine Kollegin, die 15 Jahre in der Entwicklung von Impfstoffen gearbeitet hat und heute eine Anstellung Krankenpflegerin im Spital inne hat, ist momentan nicht bereit, sich den durch die Gesundheitsbehoerde notfall-genehmigten Impfstoff verabreichen zu lassen. Sie fuerchtet taeglich um ihren Job und haelt ihre Entscheidung geheim.

    2. Der Schulbezirk 4J (der 75% aller hiesigen Schulen betreibt) wird erst oeffnen, wenn das gesamte Lehrpersonal geimpft ist, was Impfskeptiker aus dem Job verdraengen wird.

    In obigen Beispielen geht es bei der Cancel Culture nicht um die politische Gesinnung, sondern um eine persoeliche Entscheidung, die nicht der oeffentlichen Gesinnung entpricht.

    Persoenlich stelle ich dies auch in meiner Anstellung an der hiesigen Uni fest. Wer oeffentlich ueber Trump wetterte, der erhielt Applaus und wurde/wird befoerdert. Wer das Gegenteil tat, dessen Arbeitsverhaeltnis lief ganz unerwartet aus.....