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Die Drohnen der KantonspolizeiDas fliegende Monsterinsekt mit den Superaugen

Andreas Schild ist einer von 30 Drohnenpiloten der Kantonspolizei Bern. Sein Arbeitsgerät hat erstaunliche Fähigkeiten. Wenn es zum Einsatz kommt, ist meistens etwas Schlimmes passiert.

So fliegt Andreas Schild von der Berner Kantonspolizei seine Drohne.
Video: Franziska Rothenbühler/Simon Preisig

Es ist kalt an diesem Vormittag. Andreas Schild hat für die Demonstration der Drohnen einen Parkplatz beim Saxetbach vorgeschlagen. Es ist der Bach, der das südwestlich von Interlaken liegende Saxettal entwässert. Es ist schattig.

Der 42-Jährige ist Leiter der Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern. Die kleine Fachgruppe, eine Handvoll Männer und eine Frau, ist auf der Wache in Interlaken stationiert. Wenn sich Unfälle in schwierigem Gelände ereignen, sind sie zuständig.

Mit der Fernsteuerung kann Andreas Schild die Drohne pilotieren und die Kameras bedienen. Auf dem Monitor sieht er, was die Drohne sieht.
Mit der Fernsteuerung kann Andreas Schild die Drohne pilotieren und die Kameras bedienen. Auf dem Monitor sieht er, was die Drohne sieht.
Foto: Franziska Rothenbühler

Es ist eine knifflige Arbeit, die grosse Drohne bereit zu machen. Sie ist in einem Koffer versorgt, der als Reisekoffer durchgehen würde. Bis die Standbeine eingesetzt, die vier Arme aufgeklappt, die Rotoren aufgesteckt, die Akkus verriegelt und die beiden Kameras an den schwenkbaren Aufhängungen befestigt sind, dauert es eine Weile. Dann steht sie da, rund fünf Kilogramm schwer, und erinnert an einen Wäscheständer.

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