Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Papierfabrik UtzenstorfDas Ende des weissen Riesen

Bagger zerlegen das grösste Gebäude der Papierfabrik. 
Alles ist fort. Von der Papierfabrik Utzenstorf ist nichts übrig geblieben, ausser Erinnerungen und den Fotos. 
Die Papiermaschinenhalle. Das Gebäude wurde 1892 erbaut und bis 1980 ständig erweitert. 
Irgendwo in der ehemaligen Kesselhalle. Der Arbeiter stellt den Schneidbrenner richtig ein. All das Metall muss zerschnitten und weggeräumt werden. 
Möglichst jede Schraube, jede Mutter wurde von Hand gelöst. 
Von der Werkstatt steht nur noch der Liftturm. Aber nicht mehr lange. 
Die Lifttüren. 
Dieses Ungetüm zerrieb Holzstämme so fein, dass es zur Papierherstellung taugte. 
Demontage der Papiermaschinen.  
Durch einen Slalom von Riesenrollen lief bis 2017 das Papier zum Pressen, Glätten, Trocknen, Veredeln. 
Jede einzelne Rolle musste ausgebaut, herausgehoben und abtransportiert werden. 
Ausgebaut, ungenutzt, gelagert irgendwo auf dem Gelände in der Nässe. 
Metallschneider, Fräsen waren im Dauereinsatz. 
Rätselhafte, unentschlüsselbare Steuerungspanels. 
Verdiente Rauchpause in einem Keller. 
Erinnert an einen T-Rex, ist aber viel grösser und stärker. 
Diese grossen Bagger wirken brutal und rücksichtslos, weil sie das, wofür sie geschaffen wurden, so gut machen.   
Dystopie. 
Beton zu Staub. 
Der Abstand von Fotograf und Bagger war genau vorausgeplant. Aber der Staub hüllte ihn dann doch ein.   
Bagger von gegen 100 Tonnen Gewicht, Schaufeln, die bis sechs Kubikmeter fassen und mehrere Tonnen heben. Die Schaufel selber wiegt 4 bis 6 Tonnen. 
Fast am Ziel. Bald beginnen Bauarbeiten. Auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik entsteht ein Speditionszentrum für Digitec Galaxus.