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Von Kopf bis Fuss: Laufen statt KiffenDarum werden wir vom Joggen high

Endorphine? Nein, für das berühmte Runner’s High sorgen laut Forschern Endocannabinoide.

«Es handelt sich vermutlich um einen alten biologischen Mechanismus, der Lebewesen motiviert, sich über längere Distanz fortzubewegen.»

Johannes Fuss, Studienleiter

Regelmässiges Laufen senkt den Suchtdruck

17 Kommentare
    Ronnie König

    Wozu aber das stammesgeschichtliche Phänomen dient, ist ja nicht die Aufgabe der Forscher und wäre doch gut gewesen, kann man sich vorstellen. Es gibt zwei ganz wichtige Punkte. Jagd und Lebenserhalt bei Dürren. So wie Buschmänner mittels reiner Hetze ein Tier erlegen können, dabei aber auch Asudauerschmerz ertragen müssen, ist es wohl nicht schlecht ein wenig Anandamin ausschütten zu können. Gleiches bei endlosen Wanderungen von einem Habitat zum nächsten. Und das wiederum erklärt wieso der Mensch so schnell die letzten Ecken besiedelt hat nach dem Auszug aus Afrika. Aber e gibt sicher noch andere Gründe. Unser Kopf resp. Gehirn ist voll mit gewissen Rezeptoren, auch wo Nikotin bindet zB oder Coffein. Endorphine sind sehr wirksam, da braucht es auch nicht so viele damit sie ihren Zweck erfüllen können. Sie sind ebenso beteiligt, nur hat man deren Bedeutung halt nicht richtig verstanden. Das ist halt wenn einer sehr überzeugend mal eine These in die Welt setzt und es zum Dogma wird. Gut gibts kritische Leute die uns später dann doch noch weiter bringen.