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Nach jahrelangen DemütigungenDarum treten die Schweizer in Adelboden als Favoriten an

Vier Rennen, fünf Podestplätze: Die Schweizer Riesenslalomfahrer sind erfolgreich wie lange nicht mehr. Nun wollen sie ihre starke Form am Chuenisbärgli unter Beweis stellen.

Marco Odermatt ist momentan der stärkste Riesenslalomfahrer im Weltcup – auch, weil er im Training von den Teamkollegen täglich herausgefordert wird.
Marco Odermatt ist momentan der stärkste Riesenslalomfahrer im Weltcup – auch, weil er im Training von den Teamkollegen täglich herausgefordert wird.
Foto: Christian Pfander

Das Bonmot des Tages kommt von Gino Caviezel. «Ich habe gar nicht gewusst, dass es dort so viele Häuser hat», sagt der Bündner. Die Rede ist vom Zielraum in Adelboden. Üblicherweise prägt dort Anfang Januar eine grosse Stahlrohrtribüne das Landschaftsbild, von der Tausende den Fahrern zujubeln, wenn sie sich den beeindruckend steilen Zielhang hinunterstürzen.

Heuer gibt es keine Tribüne, und dass Caviezel via Video Auskunft gibt, steht sinnbildlich für die Situation. Dabei stellt sich die Frage: Wann, wenn nicht jetzt, würde es sich für das Schweizer Publikum mehr lohnen, nach Adelboden zu pilgern? Nach Jahren der Erfolglosigkeit, der Tiefschläge und Demütigungen treten die Gastgeber am Freitag und Samstag tatsächlich als Favoriten in den beiden Riesenslaloms an.

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