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Kopf des TagesDaniel Barenboim irritiert mit Corona-Theorie

Der Stardirigent hat in einem Interview die Covid-Pandemie mit dem Zweiten Weltkrieg verglichen – und dafür Proteste und Applaus geerntet.

Er liebt den grossen Auftritt – und manchmal auch die grossen Worte: Dirigent Daniel Barenboim.
Er liebt den grossen Auftritt – und manchmal auch die grossen Worte: Dirigent Daniel Barenboim.
Foto: Keystone

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, aber Daniel Barenboim hat bereits zweimal für Schlagzeilen gesorgt. Die erste war harmlos und vermeldete, dass er 2022 zum dritten Mal das legendäre Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dirigieren wird.

Die zweite dagegen hat einen beträchtlichen Wirbel verursacht. Auslöser war Barenboims Antwort in einem Gespräch mit der Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler. 2020 sei ein besonders schwieriges Jahr gewesen, meinte er da im Hinblick auf Corona: «Es gab noch nie ein weltweites Problem dieser Dimension. Selbst im Zweiten Weltkrieg gab es Orte, an die man fliehen konnte.»

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