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Berner Krimiautorin im Interview«Daheim hören wir in letzter Zeit viel Punk»

Nicole Bachmann kümmert sich als Forscherin wie als Krimiautorin um die Gesundheit der Bevölkerung. Ihr neuer Roman «Schöner Sterben in Bern» lässt in medizinische Abgründe blicken.

«Ich habe eine hohe Empathie»: Gesundheitspsychologin Nicole Bachmann, die mit ihrer Familie in Bern lebt.
«Ich habe eine hohe Empathie»: Gesundheitspsychologin Nicole Bachmann, die mit ihrer Familie in Bern lebt.
Foto: Franziska Rothenbühler

Ihre Krimiheldin Lou Beck ist zwar Sozialepidemiologin wie Sie, aber Corona kommt im neuen Band «Schöner Sterben in Bern» nicht vor. Erst im nächsten?

Nein. Ich habe diesen Roman vor Corona geschrieben, aber ich hätte die Pandemie auch sonst nicht einbezogen. Langsam bin ich müde von der Situation, ich empfinde sie als belastend. Als Forscherin werde ich mich wahrscheinlich schon mit Corona auseinandersetzen, später. Es gibt viele soziale Fragen, die sich in der Krise verschärft haben. Mich nimmt wunder, ob wir als Gesellschaft etwas daraus lernen werden.

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