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«Da müssen Sie den Gewerbeverband fragen»

«Wir machen nichts Illegales oder Anrüchiges»: Suzanne Thoma gestern in Bern.

Frau Thoma, die Berner KMU machen seit zwei Jahren eine grosse Kampagne, die sich primär gegen die «Einkaufstour» der BKW richtet. Das scheint Sie ziemlich kalt zu lassen.

Die Kampagne «Fair ist anders» ist also wirkungslos?

Ein finanzkräftiger Staats­konzern konkurrenziert KMU – das kommt verständlicherweise nicht überall gut an.

Die Berner KMU werfen der BKW vor, mit den vielen Übernahmen eine «Hochrisiko­strategie» zu fahren. Ist da nicht etwas dran?

Der Grosse Rat hat 2017 beschlossen, die Mehrheitsbeteiligung des Kantons an der BKW gesetzlich zu verankern. Sie hatten sich im Vorfeld dafür ausgesprochen, dass der Kanton seine Mehrheit abgibt . . .

Als Mehrheitsaktionär könnte der Kanton Bern ja auch ­Einfluss auf Ihre Strategie nehmen, etwa auf die Firmenübernahmen.

Die BKW zählt inzwischen über 170 Tochterunternehmen. Das heisst auch 170 Chefs, 170 Generalversammlungen, 170 Jahresrechnungen. Wie können Sie als Konzernchefin all diese Firmen führen?

Fliessen von all den Tochterfirmen Gewinne an die BKW?

2019 und 2020 wollen Sie noch weitere Unternehmen kaufen. Streben Sie immer noch die Zahl von 10000 Mitarbeitenden an?