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Enge PlatzverhältnisseCorona-Infektionen in Berner Rückkehrzentren

Mehrere abgewiesene Asylsuchende haben sich in den kantonalen Rückkehrzentren mit dem Coronavirus angesteckt. Die Betreiberin ORS sei mit der Situation überfordert, sagen Kritiker. Der Kanton spricht von Einzelfällen.

Das Rückkehrzentrum Eschenhof in Gampelen.
Das Rückkehrzentrum Eschenhof in Gampelen.
Archivfoto: Adrian Moser

Die Tibeterin Karma Lusotsang wohnt im sogenannten Rückkehrzentrun Eschenhof in Gampelen. Die Verhältnisse dort sind eng. Manche der abgewiesenen Asylsuchenden teilen sich zu dritt oder zu viert ein Zimmer. Nun ist in der Unterkunft passiert, womit alle rechnen mussten: Eine Bewohnerin hat sich mit dem Coronavirus angesteckt, wie Lusotsang dem «Bund» berichtet. In der Frauenabteilung des Zentrums teilte sich die an Covid-19 erkrankte Frau ein Zimmer mit zwei weiteren Bewohnerinnen.

Laut Lusotsang wurde die Frau im Eschenhof am Mittwoch mit der Ambulanz ins Spital gebracht und dort positiv auf das Virus getestet. Inzwischen ist die Infizierte wieder zurück in der Unterkunft. Bei den Bewohnenden sorgt das für Unmut. Denn um die Quarantäneregeln des BAG korrekt umzusetzen, fehle es an Platz, so die Kritik.

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