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Hohe Wahlbeteiligung in BernCorona erschwert die Auszählung

Mehr als 40’000 Wahlcouverts muss die Stadt bis zum Sonntag auswerten. Der Anteil Briefstimmen dürfte wegen der Pandemie hoch sein wie noch nie.

In der Sporthalle Weissenstein werden seit Freitagmorgen die brieflich abgegebenen Stimmen sortiert.
In der Sporthalle Weissenstein werden seit Freitagmorgen die brieflich abgegebenen Stimmen sortiert.
Foto: Barbara Héritier

Bei den Stadtberner Wahlen zeichnet sich eine sehr hohe Beteiligung ab: Zwei Tage vorher haben bereits knapp 50 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Bis zum Freitag sind bei der Stadt 42’752 briefliche Stimmen eingegangen. Das sind deutlich mehr als vor vier Jahren. In der Sporthalle Weissenstein werden diese allesamt von Hand sortiert: ein Stapel für den Gemeinderat, einer für den Stadtrat, einer für die nationalen Abstimmungsvorlagen. Mehrere Dutzend Personen sind dafür seit Freitagmorgen im Einsatz.

«Normalerweise beginnen wir erst am Samstag», sagt Stadtschreiber Jürg Wichtermann. Wegen der Pandemie sei man nun einen Tag früher gestartet. Um die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, setzt die Stadt nämlich ein Drittel weniger Stimmenzählerinnen und -zähler ein als sonst. Das versucht sie mit dem früheren Start zu kompensieren. Am Freitag wird das Material aber nur sortiert, ausgezählt wird erst ab Samstag. «Früher ist aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt», so Wichtermann.

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