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Das unfertige Silicon Valley der Palästinenser

Ein Unternehmer baut eine neue Siedlung für 40'000 Menschen im Westjordanland. Aber noch will fast niemand da wohnen.

Alexandra Föderl-Schmid, Rawabi
Die meisten Wohnungen und Büros von Rawabi stehen noch leer. Mieter und Jungunternehmer kommen nur zögerlich. Foto: The Washington Post (Getty Images)
Die meisten Wohnungen und Büros von Rawabi stehen noch leer. Mieter und Jungunternehmer kommen nur zögerlich. Foto: The Washington Post (Getty Images)

Schicke Lampen, Designermöbel, Flipcharts, grüne Sitzkissen, coole Loftatmosphäre – wer diesen durchgestylten Coworking Space betritt, könnte meinen, im Silicon Valley zu sein, in London, Berlin, Tel Aviv oder irgendeinem anderen der angesagten Start-up-Zentren dieser Welt. Doch dieser Raum hier liegt nicht im Silicon Valley, sondern mitten im von Israel besetzten Westjordanland. Wenn man aus dem Fenster blickt, sieht man Baustellen und halb fertige Häuser. Rawabi, nur zehn Kilometer von Ramallah, dem Sitz der Autonomieregierung, entfernt, ist die erste palästinensische Stadt, die auf dem Reissbrett entstanden ist – seit acht Jahren wird daran gebaut.

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