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Gespött und Schande, Stolz und Aushängeschild

Fabian Ruch begleitet YB als Journalist seit über 20 Jahren. Er erinnert sich an die chaotischen Zeiten 1999 – und daran, was sich seither auf dem Weg zur Vorzeige-Organisation ereignet hat.

1999 und 2019: Der Autor im Wandel der Zeit.

1999 und 2019: Der Autor im Wandel der Zeit.

(Bild: Andreas Blatter / Raphael Moser)

Fabian Ruch

Die Szene spielt irgendwann 1999. Eine von vielen Pressekonferenzen in jenem Jahr, an denen YB den neuen Sponsor verkünden will. Oder den neuen Investor, Besitzer, Heilsbringer.

YB ist am Ende. Auf der Geschäftsstelle im baufälligen Wankdorf arbeitet nur eine bedauernswerte Sekretärin, Matcheinnahmen von ein paar Tausend Franken werden sofort benutzt, um auf der Post Rechnungen zu bezahlen. Es fehlt an allem und noch mehr, in erster Linie an Geld, aber auch an Erfolg, Zuschauern, Stadion, Konzept, Perspektive. Diese Liste liesse sich schier endlos erweitern. YB ist Gespött und Schande Berns.

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