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Mit allen Wassern bewaffnetChina gräbt halb Asien das Wasser ab

«Der Reinigende»: In Tibet heisst der Fluss noch Yarlung Tsangpo. Auf dem Weg zum Meer wird daraus der Brahmaputra. An seinem Oberlauf plant China ein gewaltiges Wasserkraftwerk.

Wer den Oberlauf kontrolliert, hat Macht über den Unterlauf

«Historische Chance für die Wasserkraftindustrie»

Es wäre das leistungsstärkste Wasserkraftwerk der Welt

Auch Indien baut Dämme

Spannungen nach dem Grenzzwischenfall in Ladakh: Inder verbrennen in Ahmedabad ein Porträt des chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

Stauung des Mekong führte zu Wassermangel

Wasserkonflikt zwischen Atommächten

92 Kommentare
    Renato Maeder

    Drei Beispiele, wie schnell sich geopolitische Machtverhältnisse ändern können, und in welchem Mass Machtblöcke unsere Zukunft mitbestimmen, ob wir es wollen oder nicht.

    Das Britische Weltreich war das größte Kolonialreich der Geschichte. Noch vor 100 Jahren (1922) umfasste es ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung und erstreckte sich über ein Viertel der Landfläche der Erde.

    Auch die Kommunistische Partei Chinas (1922 gegründet) ist dieses Jahr 100 Jahre alt. In den Jahren 2000 – 2019 verzeichnete das kommunistische Land mit seinen 1,4 Mrd. Einwohnern ein Wirtschaftswachstum von jährlich 8,9% und wurde so hinter den USA zur zweiten Volkswirtschaft der Welt.

    Das Experiment der Sowjetunion dauerte 70 Jahre (bis 1990). Während ihres Bestehens - ein Merkmal autoritärer Regime - wurden Generationen und unzählige Menschen ihrer Freiheit beraubt, Millionen wurden getötet oder mussten unerträglich leiden. So geschehen auch in ihren europäischen Satelliten, also Ländern, die heute Mitglied der EU sind.

    Darum ist die Verteidigung unserer demokratischen Werte wie Freiheit, Sicherheit und Gleichheit vor dem Recht so immens wichtig.

    Geopolitisch wird dies angesichts der existierenden Machtblöcke nur möglich sein, wenn Europa geeint bleibt und die USA, beides Herzstücke der Demokratie, wieder gesunden.

    Auch wir als kleine Schweiz müssen uns von der Illusion verabschieden, diese Aufgabe nur auf andere abschieben und langfristig isoliert überleben zu können.