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Nachfolge: Klopfenstein, Fehr oder Schwickert?

Am 28. November wählt Biel ein neues Stadtoberhaupt. Gute Chancen hat die Grüne Barbara Schwickert.

Hans Stöcklis Sozialdemokraten haben nun bis am 20. August Zeit, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für den vollamtlichen Gemeinderat zu nominieren. 3000 Personen können diese Nomination mit ihrer Unterschrift bestreiten. Wird sie nicht infrage gestellt, ist die SP-Kandidatin respektive der SP-Kandidat still in den Gemeinderat gewählt. Im Vordergrund steht derzeit Erich Fehr, Sohn des ehemaligen Stadtpräsidenten Hermann Fehr. Er wurde vor zwei Jahren als nebenamtlicher Gemeinderat gewählt und hat Interesse an einem Vollamt und am Stadtpräsidium.

Die Wahl des Stadtoberhaupts findet am 28. November statt. Wurde die Nomination der SP für die Stöckli-Nachfolge im Gemeinderat nicht bestritten, so dürfen bei der Stadtpräsidentenwahl nur noch die vier hauptamtlichen Gemeinderäte Pierre-Yves Moeschler (SP), Hubert Klopfenstein (FDP), Barbara Schwickert (Grüne) und eben der oder die Neue antreten. Moeschler war gestern nicht erreichbar. Klopfenstein sagt: «Ich würde mich zur Verfügung stellen, um den Anspruch der Bürgerlichen geltend zu machen.» Wegen der bis dann voraussichtlich geltenden Amtszeitbeschränkung müsste Klopfenstein aber bereits 2012 zurücktreten. Schwickert, die erst vor zwei Jahren in den Gemeinderat gewählt worden ist, hat ebenfalls Interesse – und gute Chancen. Als konsensorientierte ehemalige GFL-Politikerin ist sie bis weit in die Mitte wählbar. (rw)

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