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Ist man dem Motorboot auf der Spur?

Auch fünf Tage nach dem dramatischen Bootsunglück auf dem Bielersee gibt es nur vage Vermutungen und keine eindeutige und heisse Spur, die zum Unfallkapitän oder dessen Motorboot führt.

Dies, obwohl zahlreiche Hinweise bei der Polizei eingegangen sind. Gestern verdichteten sich zwar die Gerüchte, dass das Boot aufgetaucht sei. Die Kantonspolizei Bern aber dementierte. «Wir haben nichts», sagte gestern Michael Fichter, Polizeisprecher. Hat die Polizei allerdings einmal das Boot identifiziert, ist es nicht mehr schwierig, den Besitzer und möglichen Kapitän ausfindig zu machen.

Seit Montag sucht die Berner Kantonspolizei nach Zeugen. Hinweise sind Dutzende eingegangen, und noch immer melden sich Personen, wie Fichter bestätigte. Eine unter ihnen ist Romi Gerber. Die Motorboot-Fahrlehrerin glaubt, das Boot gesehen zu haben, welches die 24-jährige Frau am Sonntag überfahren hat. Gegenüber Telebielingue sagte sie am Mittwoch, das Boot passe genau auf die Beschreibung der von der Kantonspolizei Bern gesuchten Motorjacht: bordeauxrot, aus Mahagoniholz, Marke Boesch oder typähnlich, etwa sechs Meter lang. Auch der Bootslenker, ein Mann zwischen 55 und 65 Jahren mit Stirnglatze, passe zum Fahndungsprofil, sagte Gerber. Er habe mit dem Boot nicht besonders gekonnt am Kleinboothafen Biel angelegt. Die Polizei hält nach wie vor am Täterprofil fest.

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