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Fallschirmabsprung abgeblasen

Die für Samstag geplante Geheimaktion wurde in letzter Minute gestoppt.

Zwanzig Militärangehörige der Fallschirmaufklärer-Kompanie und Rekruten wollten am Samstagmittag auf der Wiese hinter dem Gurten-Ostsignal abspringen, mitten während des Gurtenfestivals. Doch in den Lüften regte sich nichts. Ein älterer Herr, der extra auf den Gurten gestiegen war – der einzige Zuschauer in spe –, spazierte enttäuscht von dannen. «Wir konnten die Aktion nicht durchziehen», sagt Pascal Isenschmid auf Anfrage, «die vom Festival hätten getobt.» Der 21-Jährige gehört zur Gruppe, die den privaten Absprung geplant hatte – ohne die Festivalleitung zu informieren. Zudem sei der Bauer, dem das Feld gehört und dessen Einverständnis nötig gewesen wäre, «plötzlich auch nicht mehr dafür gewesen» – nachdem der «Bund» die geplante Aktion am Donnerstag publik gemacht hatte. Darüber hinaus habe sich ein Offizier der Luftwaffe eingeschaltet. Isenschmid ist enttäuscht: «Es wäre sicher eine coole Sache geworden.» Auch bei den Gurten-Machern war der jugendliche Schwung allerdings auf wenig Gegenliebe gestossen. Haben sie interveniert? «Allenfalls beim Bauern, zum Militär pflegen wir keine Kontakte», sagt Pressesprecher Micha Günter geheimnisvoll. «Aber wir sind froh, ist nichts passiert. Das hat das Gurtenfestival nicht nötig.» (cba)

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