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Entscheid zur Spitzenmedizin vertagt

Erst 2013 wollen sich die Kantone auf einen oder zwei Standorte für Herztransplantationen einigen.

Die Spitzenmedizin in der Schweiz bleibt ein Zankapfel. Das zehnköpfige Beschlussorgan der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK konnte sich gestern in Altdorf UR nicht dazu durchringen, die hoch spezialisierte Medizin an weniger Standorten zu konzentrieren. Dabei ging es in erster Linie um die Herztransplantationen, welche heute in Bern, Lausanne und Zürich angeboten werden, sowie um die Protonentherapie. Die Gesundheitsdirektoren beschlossen, den Status quo fortzusetzen. Das heisst: Im Berner Inselspital, in Lausanne und in Zürich können weiterhin Herzen verpflanzt werden. Bis Ende 2013 wollen die Kantone entscheiden, ob diese Operationen nur noch an einem oder an zwei Standorten durchgeführt werden. Die gegen Krebs eingesetzte Protonentherapie soll vorderhand nur vom Paul-Scherrer-Institut in Villigen AG angeboten werden. Über ein zweites Zentrum würde ebenfalls 2013 entschieden.

Inselspital äussert scharfe Kritik

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