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Bier und Beats statt Livemusik

Viele Gurtengänger kommen nicht für die Konzerte, sondern «für die Stimmung».

An einem Bierstand, freitagnachmittags um fünf: «Chunnsch zur Waudbühni», fragt ein stämmiger junger Mann seinen Kollegen. «Sicher nid», entgegnet der, er habe bis jetzt noch kein einziges Konzert gesehen, «u iz fömer nümme nöis a. Äs Bier gärn.» Er werde sich nicht wegbewegen vom Bierstand, kündet der Mann im pitschnassen ärmellosen AC/DC-T-Shirt mutig an, bis er umfalle. Und wenn er wieder stehe, «de blibi geng no da». Allzu lange dürfte es nicht mehr dauern, bis sich der Mann aus der Vertikalen verabschiedet – er schwankt beträchtlich, noch gelingt es ihm, mittels tapsiger Schritte und dank des soliden Schuhwerks aus der Rekrutenschule zu verhindern, dass er fällt.

Party statt Programm

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