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Bern hat den Ton an

Fussball-WM: In Bern dürfen die Fussballspiele mit Ton gezeigt werden.

Während der Fussball-Weltmeisterschaft dürfen die Beizer in Zürich zwar TV-Geräte in ihren Gartenlokalen und Strassencafés aufstellen und die Spiele zeigen, der Ton hat aber auszubleiben. So werden die Anwohner durch Kommentatoren-Weisheiten und Stadion-Geräuschkulisse nicht belästigt.

Fussball, für einmal ruhig.

Belustigt nimmt man diese Regel zur Kenntnis, doch was gilt für Bern? «In Bern darf der Ton zum Spiel laufen», beruhigt Marc Heeb, der Leiter der Orts- und Gewerbepolizei. Das sei auch vor vier Jahren so gewesen, und man habe damit gute Erfahrungen gemacht. Es seien praktisch keine Reklamationen eingegangen.

Wer also in Bern draussen WM-Spiele schauen will, der darf das so tun, wie es sich für Fussball gehört: mit Kommentar, der einem erklärt, was hinter dem vom Vordermann halb verdeckten Bildschirm nicht sichtbar ist, mit Anekdoten über nordkoreanische Spieler und mit 32 Nationalhymnen.

Eine Fussball-WM ist keine ruhige Angelegenheit. Autocorsos mit Hupkonzert, Kreischen bei verpatzten Chancen und Gröhlen bei gefallenen Toren gehören weltweit dazu. Der Kommentar von TV-Geräten in Aussenbeizen trägt da doch eigentlich wenig zum Gesamtpegel bei. Vielleicht sind die Zürcher in diesem Sommer also etwas weniger belästigt, sicher ist, dass es für die Berner lustiger wird.

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