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Kostenschätzung zu Corona-MassnahmenMaurer musste es berechnen: So teuer wird ein nationaler Beizen-Lockdown

Der Bundesrat will wissen, wie viel eine 14-tägige Schliessung der Restaurants kostet. Nun liegt die Zahl auf dem Tisch – und die Landesregierung erwägt neue Massnahmen.

Schluss mit Prosten? Der Bundesrat erwägt eine landesweite Schliessung der Gastrolokale.
Schluss mit Prosten? Der Bundesrat erwägt eine landesweite Schliessung der Gastrolokale.
Foto: Andrea Zahler

Der Bundesrat operiert wieder im Krisenmodus, fast wie in der ersten Corona-Welle. Heute Nachmittag um 14 Uhr trat die Landesregierung zu einer ausserordendlichen Sitzung zusammen. Das einzige Traktandum: jene Deutschschweizer Kantone, welche die Pandemie nicht unter Kontrolle haben. Die zentrale Frage: Haben die Problem-Kantone inzwischen genug unternommen, um das Virus einzudämmen? Oder braucht es eine Intervention des Bundesrats?

Schon am letzten Freitag hatte der Bundesrat vom Virus besonders stark betroffenen Kantonen wie Zürich, Aargau, Solothurn, St. Gallen oder Thurgau angedroht, an ihrer Stelle weitere Massnahmen zu ergreifen, wenn sie nicht selber aktiv werden. Jetzt, vier Tage später, will der Bundesrat bilanzieren, ob sein Ultimatum gewirkt hat – falls Nein, soll die Regierung sich dem Vernehmen nach schon heute auf neue Massnahmen festlegen.

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