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CO2-Tricks der ImporteureBundesrat knöpft sich Autotrickser vor

Fahrzeugimporteure stehen im Verdacht, die C02-Vorgaben mit zwei Tricks gezielt zu umgehen. Jetzt stopft die Regierung diese Gesetzeslücken.

Ein Auto wird nicht in jedem Fall so zugelassen, wie es später verwendet wird. Neuwagen warten auf ihre Auslieferung zu den Händlern.
Ein Auto wird nicht in jedem Fall so zugelassen, wie es später verwendet wird. Neuwagen warten auf ihre Auslieferung zu den Händlern.
Foto: Christian Pfander

Die Reaktionen waren heftig. Ihre Branche stehe zu Unrecht am Pranger, klagten Schweizer Autoimporteure. Damals, im März, machte diese Zeitung publik, dass der Bund «vermehrt mutmasslich rechtsmissbräuchliche Aktivitäten» festgestellt hatte. Er verdächtigt Importeure, Elektroautos und temporär umgebaute Fahrzeuge zu missbrauchen – mit dem Ziel, auf dem Papier ihre Klimabilanz zu frisieren und so Bussen zu entgehen. Die beiden Tricks verstossen zwar nicht direkt gegen geltendes Recht; der Bund stuft sie aber als rechtsmissbräuchlich ein, da sie nicht im Sinn des CO2-Gesetzes sind, mit dem der Bund die Treibhausgase senken will.

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