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Dokumente belasten LauberBundesanwaltschaft und Fifa führten täglich Geheimgespräche

Ermittler und Verbandsanwälte tauschten sich rege informell aus. Zudem wird klar, was Fifa-Boss Infantino im Geheimtreffen mit Bundesanwalt Lauber wollte: sich reinwaschen.

Der angezählte Bundesanwalt Lauber letzten Frühling vor einer Anhörung durch Parlamentarier.
Der angezählte Bundesanwalt Lauber letzten Frühling vor einer Anhörung durch Parlamentarier.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Heute Montag verjährt der erste Fussball-Fall, den die Bundesanwaltschaft vor Gericht gebracht hat. Das prestigeträchtige Sommermärchen-Verfahren endet damit definitiv in einem Desaster. Für immer ungeklärt bleibt, ob die Fussball-WM 2006 in Deutschland mit einer dubiosen 10-Millionen-Zahlung gekauft war und dies mithilfe der Fifa vertuscht wurde. Zu viel Zeit brauchten die Schweizer Ermittler bis zur Anklage, zu zögerlich war das Bundesstrafgericht, zu unglücklich das zeitliche Zusammentreffen mit der Corona-Krise.

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