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170 Jahre «Der Bund»Bürgerliche Wutausbrüche, linke Boykottaufrufe

Zeitung des Freisinns und Leibblatt der Rot-Grünen: Der «Bund» war schon vieles. Und immer wieder flogen die Fetzen. Die bewegte Geschichte der Lokalredaktion.

Auch heute gehen die Meinungen manchmal weit auseinander: Redaktionssitzung beim «Bund».
Auch heute gehen die Meinungen manchmal weit auseinander: Redaktionssitzung beim «Bund».
Foto: Adrian Moser

Langjährige Abonnenten sind fassungslos: Im Frühling 1987 kritisiert der «Bund» den Polizeieinsatz bei der Tschernobyl-Demonstration als «unverhältnismässig» und im Herbst die Räumung des Hüttendorfs Zaffaraya als «unklug». Das ist definitiv nicht mehr der «Bund», den sich viele Berner Bürgerliche wünschen. Ein Leser empört sich über den «Linkstrend» der «jüngeren Schreiberlinge», ein anderer beschimpft einen Redaktor als «Misthund» und wünscht ihn «auf den Mond».

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