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Nationale WerbekampagneBraucht die Kartoffel eine Imagekorrektur?

Schweizer Kartoffeln waren einst bekannt für ihren Humor. Damit ist Schluss. Härdöpfel sind jetzt eine hipsterige, aber bierernste Sache.

Die neue Kartoffelkampagne: Eine ernste Angelegenheit.
Die neue Kartoffelkampagne: Eine ernste Angelegenheit.

«Ich kaufe Kartoffeln»: Die Botschaft der jungen Leute auf den Plakaten ist simpel. Nicht so die Fragen, die sie damit aufwerfen.

Haben sie denn vorher Kartoffeln geklaut? Warum halten sie jeweils nur ein Exemplar in der Hand, und das erst noch so, als ob es sich um ein rohes Ei handeln würde? Mussten sie sich entscheiden, zwischen, sagen wir, einem Rüebli und einer Kartoffel? Und vor allem: Seit wann ist der Kartoffelkauf eine so ernste Angelegenheit?

Wir erinnern uns ja schampar gerne an vergangene Kampagnen von Swisspatat, dem Branchenverband der Schweizer Kartoffeln: Knollen, auf deren Schalen ein Bikini eingeschnitzt war oder eine Krawatte. Härdöpfelfamilien, in Reih und Glied, und in verschiedenen Farben.

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