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Nach Rücktritt des BahnchefsBLS-Skandal könnte zu Anzeigen führen

Bernard Guillelmon muss als BLS-Chef gehen, weil er bewusst mit falschen Angaben überhöhte Subventionen herausholte. Doch mit seinem Abgang ist die Affäre nicht zu Ende.

Lange Gesichter an der Medienkonferenz zum Rücktritt von BLS-Chef Bernard Guillelmon (links), im Hintergrund Verwaltungsratspräsident Rudolf Stämpfli und Verwaltungsrat Ueli Dietiker.
Lange Gesichter an der Medienkonferenz zum Rücktritt von BLS-Chef Bernard Guillelmon (links), im Hintergrund Verwaltungsratspräsident Rudolf Stämpfli und Verwaltungsrat Ueli Dietiker.
Foto: Franziska Rothenbühler

Sichtlich gezeichnet und zugleich sehr bemüht um einen kontrollierten Auftritt, sass Bernard Guillelmon am Freitag im Saal mit dem Namen «Szenario 1» des Berner Kursaals. Dort begründete der BLS-Chef vor den Medien seinen Rücktritt per Ende Oktober. «Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass es jetzt an der operativen Spitze der BLS ein anderes Profil braucht, um die eingeleiteten Massnahmen umzusetzen.» Jene Massnahmen also, welche die bisherige Rechnungspraxis des bernischen Bahnunternehmens auf eine transparente Grundlage stellen – und die Abgeltungsskandale seiner Amtszeit aufarbeiten sollen.

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