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Klirrende Kälte in der SchweizBisher kälteste Nacht, -30 Grad auf der Glattalp

So tief gefallen sind die Temperaturen diesen Winter noch nie. Auch im Flachland wurden zweistellige Minusgrade registriert.

In der Schweiz sind am frühen Samstagmorgen die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt gefallen.
In der Schweiz sind am frühen Samstagmorgen die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt gefallen.
Foto: Ti-Press (Keystone)

In der Schweiz ist das Thermometer in der letzten Nacht deutlich unter Null Grad gefallen. An vielen Messstationen war es die bislang kälteste Nacht dieses Winters, wie Meteonews am Samstagmorgen in einer Mitteilung auf Twitter schreibt.

Am kältesten war es auf der Glattalp mit eisigen -30,7 Grad. In Samedan und am Ofenpass gab es Werte unter -25 Grad. Die Alp Hintergräppelen im Toggenburg verzeichnete mit -27,3 Grad einmal mehr eine der tiefsten Temperaturen dieses Winters.

Auch im Flachland herrschte klirrende Kälte. Lokal gab es sogar zweistellige Minusgrade. So zeigte das Thermometer in Schleitheim SH -10,3 Grad. In Thun war es -9,7 Grad kalt, in Aadorf/Tänikon TG -9,0 Grad, in Bern/Zollikofen -8,7 Grad, in Schwanden GL -8,4 Grad und in Zürich/Kloten -8,0 Grad, wie SRF Meteo bekanntgab.

Da in der Höhe einige Wolkenfelder aufgezogen seien, gehe es mit den Temperaturen wohl nicht weiter herunter, hiess es. Meteonews kündigte für heute Samstag für das Flachland Hochnebelfelder und eine mässige Bise bei Temperaturen von 1 Grad an. Auch der Sonntag dürfte im Mittelland grau ausfallen mit Bise und leichtem Dauerfrost.

Lesen Sie auch unseren Wissens-Hintergrund: Warum der Winter streng und stürmisch werden könnte

sda/oli

13 Kommentare
    Werner Stocker

    Solche tiefen Temperaturen wie wir sie momentan haben, passen selbstverständlich nicht zum beinahe täglich wiederholten Thema Klimawandel. Auch nicht zu den Prognosen von verschiedenen Wetterdiensten die im Herbst einen warmen Winter voraussagten. Also wird für die tiefen Temperaturen die manche schlottern lassen der gestörte Polarwirbel als Grund herangeführt.

    Anders gesagt was nicht passt, wird passend gemacht. Und so haben die Wetterdienste immer recht auch wenn sie oft daneben liegen mit ihren Prognosen.