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Machtwechsel in WashingtonBiden will schon am Tag Eins Trumps Erbe ausmisten

Corona, Klima, WHO: Der neue Präsident will viele Entscheidungen seines Vorgängers schnellstmöglich rückgängig machen. Wo ihm das gelingen kann – und wo Hürden warten.

Geht mit Tatendrang ans Werk: Der neu gewählte US-Präsident Joe Biden.
Geht mit Tatendrang ans Werk: Der neu gewählte US-Präsident Joe Biden.
Foto: Andrew Harnik (Keystone)

Einer seiner grossen Vorzüge, das hat der jetzt gewählte Präsident Joe Biden im Wahlkampf immer wieder erklärt, sei, dass er sofort loslegen könne, sobald er im Amt sei. Er sei «ready on day one», bereit am ersten Tag. Acht Jahre war Biden Vizepräsident unter Barack Obama. Er kennt die Abläufe, die Fallstricke, die Tricks, die Möglichkeiten und die Grenzen des Amtes. Und so wie es aussieht, wird er sich schon am ersten Tag seiner Amtszeit daranmachen, die Hinterlassenschaften der Präsidentschaft von Donald Trump wegzuräumen.

Joe Biden wird, wenn alles nach Plan läuft, die Geschäfte am Mittag des 20. Januar mit seiner Vereidigung auf dem Kongresshügel übernehmen. An jenem Nachmittag bereits will er in einem Brief an die Vereinten Nationen der Staatengemeinschaft versichern, dass die USA wieder dabei sind – im globalen Kampf gegen den Klimawandel ebenso wie in den Bemühungen, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen.

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