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Vor Bundesratsentscheid zum LockdownBerset will Läden schliessen und mehr Homeoffice wegen Corona-Mutation

In der Schweiz bahnt sich ein neuer Corona-Sturm an. Gesundheitsminister Alain Berset beantragt darum, die Massnahmen rasch zu verschärfen. Etwas langsamer geht es bei den neuen Finanzhilfen.

Menschenleere Lauben in der Berner Altstadt im März 2020: Wie schon zu Beginn der Corona-Pandemie will Gesundheitsminister Alain Berset jetzt erneut die Läden schliessen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
Menschenleere Lauben in der Berner Altstadt im März 2020: Wie schon zu Beginn der Corona-Pandemie will Gesundheitsminister Alain Berset jetzt erneut die Läden schliessen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Sie wirken ein bisschen wie Morgenröte nach dem Dunkel der Nacht, die sinkenden Covid-Fallzahlen in der Schweiz und die leichte Entspannung in den Spitälern: 2851 neue Fälle waren es am Dienstag, deutlich weniger als die 4020 vor einer Woche (zum Corona-Dashboard).

Doch dahinter ist ein Sturm am Aufkommen, von dem bisher nur vereinzelte Wölkchen sichtbar sind.

So jedenfalls ist ein Mail zu verstehen, welches das Innendepartement von Bundesrat Alain Berset am Montagabend an die anderen Departemente geschickt hat: Die hoch ansteckende britische Variante des Virus macht sich in der Schweiz breit, alle zwei Wochen verdoppeln sich seine Zahlen, in absehbarer Zeit wird es das bisherige Coronavirus verdrängen. Eine Explosion der Infektionen drohe schon in wenigen Wochen und danach eine Katastrophe für die Spitäler – wenn der Bund die Massnahmen nicht verschärfe, warnt das Innendepartement.

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