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Corona-Massnahmen und Ski-StreitBerset erhält Hilfe von den Kantonen

Trotz lautstarker Proteste im Berggebiet und im Parlament: Eine Mehrheit der Kantone spricht sich für Beschränkungen auf den Skipisten aus.

Gefährlich ist für einmal nicht nur die nächste Abfahrt: Skifahrer in Verbier VS.
Gefährlich ist für einmal nicht nur die nächste Abfahrt: Skifahrer in Verbier VS.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Die Entscheidung steht kurz bevor: Müssen die Wintersportorte Gäste abweisen, um eine dritte Corona-Welle abzuwenden? Dies sowie weitere Massnahmen gegen die Pandemie wird der Bundesrat an seiner Sitzung vom Freitag diskutieren. Die Pläne von Gesundheitsminister Alain Berset (SP) sind bereits Anfang Woche publik geworden mit einem bis heute anhaltenden Trommelfeuer als Folge.

Im Bundesparlament schlossen sich die Bürgerlichen zu einer aufsehenerregenden Protestaktion zusammen: Sie veranlassten den Nationalrat am Donnerstag zu einer «dringlichen» Aufforderung, von Kapazitätsgrenzen für Skigebiete abzusehen (der Kommentar zum Thema: Corona-Politik wie schlechte Satire). Auch aus den Bergkantonen und vonseiten der betroffenen Branchen erschallte lauter Protest. Berset, so schien es, hatte mit seinen Ideen das ganze Land gegen sich aufgebracht.

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