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Unverständnis und ProgrammanpassungenBerns Kultur geht vorerst leer aus

Dass Kinos und Theater geschlossen bleiben, ärgert deren Betreiber. Auf finanzielle Unterstützung müssen sie weiter warten.

Bei Konzert Theater Bern war man bereits am Proben, nun müssen die Vorstellungen erneut verschoben werden.
Bei Konzert Theater Bern war man bereits am Proben, nun müssen die Vorstellungen erneut verschoben werden.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Die Krise in der bernischen Kulturbranche spitzt sich zu. Am Donnerstag hat die zuständige Regierungsrätin Christine Häsler (Grüne) bekannt gegeben, dass Kinos, Museen und Theater mindestens bis zum 7. Dezember geschlossen bleiben. Auch Konzertlokale und Clubs bleiben zu.

«Für die Kinos ist dieser Entscheid gravierend», sagt Edna Epelbaum, die in Bern die Quinnie- und in Biel die Cinevital-Kinos betreibt. Unverständlich sei für sie, warum Bern als einziger Deutschschweizer Kanton die Kultur auf Eis lege. «Dieses Sonderopfer ist mir bis heute nicht plausibel erklärt worden.» Gemäss Epelbaum generierten bernische Kinos 2019 über 25 Millionen Franken Umsatz. «Bei allfälligen Betriebsschliessungen wären Hunderte von Arbeitsplätzen betroffen.»

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