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Die Verkehrsberuhigerin des GBBerns grünes Gewissen

Franziska Teuscher kandidiert ein letztes Mal für den Berner Gemeinderat. Die Wiederwahl ist der grünen Politikerin so gut wie sicher. Ihre künftige Rolle in der Stadtregierung birgt jedoch ein grosses Fragezeichen.

Ein Kind der Länggasse: Franziska Teuscher (Grüne) vor dem Restaurant Apfelgold an der verkehrsberuhigten Neubrückstrasse.
Ein Kind der Länggasse: Franziska Teuscher (Grüne) vor dem Restaurant Apfelgold an der verkehrsberuhigten Neubrückstrasse.
Foto: Adrian Moser

Franziska Teuscher sitzt auf einem Polstersessel im Apfelgold ein kleines Café im Länggassquartier. Hier kreuzen sich Studierende, Mitglieder des Stadtparlaments und nachmittägliche Kaffeetrinker. Tassen klappern, die Kaffeemaschine zischt, Gesprächsfetzen hängen im Raum. Teuschers Stimme droht in der Geräuschkulisse zu versinken. Denn die grüne Gemeinderätin war nie Anhängerin lauter Töne. Sei es als Mittel, um politische Aufmerksamkeit zu erhaschen, oder wenn es um dröhnenden Autoverkehr geht.

Teuscher zeigt aus dem Fenster auf die Neubrückstrasse. «Früher sind hier täglich 17’000 Autos durchgefahren.» Dem wurde ein Ende gesetzt, als die Stadt vor rund zehn Jahren in der Länggasse ein neues Verkehrsregime eingeführt hat. «Wenn der Verkehr aus dem Quartier genommen wird, kann viel Neues, auch Gewerbe, entstehen.»

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