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Corona-Hilfe im Kanton BernBerner Wirtschaft drängt auf schnellere Hilfe

Unternehmen im Kanton Bern sollen 120 Millionen Franken an Härtefallgeldern erhalten. Das Geld dürfte wohl erst nächstes Jahr fliessen.

Viele Berner Unternehmen erleiden wegen der Pandemie Umsatzeinbrüche – jetzt soll es zusätzliche Unterstützung geben.
Viele Berner Unternehmen erleiden wegen der Pandemie Umsatzeinbrüche – jetzt soll es zusätzliche Unterstützung geben.
Foto: Adrian Moser

In den nächsten Monaten hat der Kanton Bern viel Geld zu verteilen. Schöpft der Regierungsrat den vom Bund geschaffenen Härtefallfonds voll aus, stehen dem Kanton 80 Millionen Franken vom Bund zur Verfügung. Weitere 40 Millionen Franken steuert der Kanton Bern bei. Mit den insgesamt 120 Millionen Franken sollen besonders stark betroffene Betriebe unterstützt werden – insbesondere aus den Branchen Event, Tourismus, Hotellerie und Gastronomie.

Noch im Dezember sollen laut Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) die ersten Gesuche von Unternehmen bearbeitet werden. Die Gelder werden aber erst 2021 fliessen. Vertretern aus Gewerbe und Wirtschaft ist das zu spät: Beim Handels- und Industrieverein Sektion Bern spricht man zwar von einer «guten Lösung» zur Abfederung von Härtefällen. Damit die Gesuche bereits Anfang Dezember eingereicht werden könnten, seien nun aber «Nachtschichten auf den betreffenden Ämtern» nötig.

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