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Lieferengpass bei RassismuslektüreBerner wählen nicht nur leichten Sommerlesestoff

Berns Buchhandlungen merken deutlich, was die Stadt aktuell bewegt. Verlage kamen mit dem Liefern von Büchern zum Thema Rassismus nicht nach.

 Die Münstergass-Buchhändler stellen Bücher über Rassismus direkt im Schaufenster aus.
Die Münstergass-Buchhändler stellen Bücher über Rassismus direkt im Schaufenster aus.
Foto: Franziska Rothenbühler

Seit dem Mord an George Floyd und den Black-Lives-Matter-Protesten ist das Bedürfnis nach Informationen zum Thema offenbar gross: Lektüre über Antirassismus beziehungsweise Rassismus ist derzeit besonders gefragt. Das Interesse ist so hoch, dass die Kundinnen und Kunden den Berner Buchhändlern die Regale mit Büchern darüber regelrecht leer kauften. «Die erhöhte Nachfrage hat die Lieferanten teilweise überrumpelt», sagt Yannick Blumenthal von der Buchhandlung Münstergass in Bern. Ähnliches beobachtete auch Gabriela Bader von der Berner Buchhandlung zum Zytglogge. Zwar sei ihre Kundschaft «seit jeher sensibilisiert für Themen wie Rassismus». Doch seit den weltweiten Protesten verkaufte auch sie ungewöhnlich viele Bücher zum Thema.

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