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Silbermedaille geholtBerner Studierende brillieren an Jura-Olympiade

Am weltweit grössten Handelsrechtswettbewerb erreicht das Team der Universität Bern einen Spitzenplatz.

Wer im Hörsaal an der Uni Bern aufpasst, kann auch etwas erreichen.
Wer im Hörsaal an der Uni Bern aufpasst, kann auch etwas erreichen.
Adrian Moser

Achtungserfolg für die Universität Bern: Am Vienna Moot Court hat das Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät einen Podestplatz erreicht. Die Handelsrechtsolympiade ist der weltweit grösste und
renommierteste Wettbewerb für Jus-Studierende im Zivil- und Wirtschaftsrecht.

Dabei nehmen Hunderte Teams aus aller Welt an einem fiktiven internationalen Schiedsgerichtsverfahren über einen kaufrechtlichen Handelsstreit teil. Die Teilnehmenden haben als Anwältinnen und Anwälte die Interessen der Streitparteien in Rechtsschriften und Plädoyers zu vertreten.

Das Team, von links nach rechts: Tim George (Coach), Colin Fehlmann, Oliver Strässler, Elena Konvalina, Laura Müller (Coach), Lena Lang, Raphael Geissmann, Jan Heller, Löic Stucki (Coach)
Das Team, von links nach rechts: Tim George (Coach), Colin Fehlmann, Oliver Strässler, Elena Konvalina, Laura Müller (Coach), Lena Lang, Raphael Geissmann, Jan Heller, Löic Stucki (Coach)
Foto: zvg

Als einziges Team einer Schweizer Universität wurden die Bernerinnen und Berner unter den 64 besten der 380 teilnehmenden Mannschaften aufgeführt. In der Kategorie der besten Klageschrift erreichten sie hinter der dänischen Universität Aarhus den zweiten Platz. Weiter wurden zwei Mitglieder des Teams, Elena Konvalina und Oliver Strässler, als «beste individuelle Redner» ausgezeichnet.

Das Resultat sei ein «historisches Ereignis», schreibt Tim George, wissenschaftlicher Assistent am zivilistischen Seminar der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Bern und Coach des Teams. «Das Team besteht aus der Crème de la Crème unserer Studierenden und hat sich während eines Jahres auf diesen Wettbewerb vorbereitet. Das Ergebnis bedeutet viel für unsere Fakultät.»