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Ersatzgelände gesuchtBerner Stadtrat setzt sich für Beachvolleyballer ein

Das Beachcenter Bern muss einer Schul- und Sportanlage weichen. Die Planung für ein Ersatzgelände werde zügig vorangetrieben, versprach Gemeinderätin Franziska Teuscher im Stadtparlament.

Beachvolleyball erfreut sich auch in Bern grosser Beliebtheit – genau wie in Lettland, wo im September die Europameisterschaften durchgeführt wurden. (Archivbild)
Beachvolleyball erfreut sich auch in Bern grosser Beliebtheit – genau wie in Lettland, wo im September die Europameisterschaften durchgeführt wurden. (Archivbild)
Foto: Toms Kalnins (Keystone)

In der Stadt Bern soll es weiterhin ein Beachcenter geben, sei es im Weissenbühlquartier, im Weyermannshaus oder anderswo. Dieser Meinung ist der Stadtrat. Mit 53 zu 4 Stimmen überwies er am Donnerstag einen überparteilichen Vorstoss.

Das Beachcenter Bern für das Volleyballspiel auf Sand befindet sich heute auf dem Goumoënsmatte-Areal im Weissenbühlquartier. Dort soll bekanntlich eine neue Schul- und Sportanlage mitsamt öffentlicher Grünanlage entstehen. Der Stadtrat hatte im Sommer 2019 den Projektierungskredit bewilligt.

Zuerst war geplant, das Beachcenter mit der Schulnutzung zu kombinieren. Doch dagegen gab es Widerstände aus Politik und Bevölkerung. Deshalb suchte der Gemeinderat nach Alternativen. Fündig wurde er im Weyermannshaus, auf einer städtischen Parzelle östlich des Autobahnviadukts.

Gemeinderat hat einen Plan B

Die Planungen sollen zügig vorangetrieben werden, wie Sportdirektorin Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) im Rat versprach. Das Parlament stärkte ihr mit der Überweisung der Motion den Rücken.

Die Motionäre betonten, das vom Verein Beachvolley Bern seit 2007 betriebene Center sei ein wichtiger Bestandteil der Sportstadt. Dieser Meinung seien auch über 3000 Personen, die sich mit einer Petition für den Erhalt des Zentrums eingesetzt hätten.

Die Motion lässt offen, wo sich das Beachcenter künftig befinden soll. Für den Fall, dass sich der Standort Weyermannshaus nicht umsetzen liesse, hat der Gemeinderat einen Plan B parat. Dann käme das Gaswerkareal als Standort ins Spiel.

SDA/soh