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Abstimmungen im SeptemberBerner Regierung plädiert für ein Ja zum Kauf neuer Kampfflugzeuge

Als Argument dient der Flugplatz Meiringen: Die nationale Vorlage helfe, die rund 200 Arbeitsplätze und rund 25 Ausbildungsplätzen zu erhalten.

2015 bis 2019 hat das VBS rund 28 Millionen Franken in den Flugplatz Meiringen im Berner Oberland investiert.
2015 bis 2019 hat das VBS rund 28 Millionen Franken in den Flugplatz Meiringen im Berner Oberland investiert.
(Archivbild)

Die Berner Regierung stellt sich hinter die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, über die am 27. September auf Bundesebene abgestimmt wird. Die Kampfjets trügen dazu bei, den Flugplatz Meiringen mit rund 200 Arbeits- und rund 25 Ausbildungsplätzen zu erhalten.

Diese seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und wären kaum zu ersetzen, teilte die Berner Regierung am Montag mit. Am Standort Meiringen habe das VBS 2015-2019 für Instandhaltung und Neubauten rund 28 Millionen Franken investiert. Bis 2025 seien weitere Investitionen von über 55 Millionen Franken geplant. Noch offen sei der Immobilienbedarf für ein neues Kampfflugzeug.

Durch die Beschaffung könnten zudem Firmen im Kanton Bern von Aufträgen im Umfang von rund 400 Millionen Franken profitieren. Angesichts der vorhandenen Unternehmen – darunter den RUAG-Standorten in Bern, Thun, Interlaken und Zweisimmen – könnte die im Kanton Bern anfallende Wertschöpfung auch höher sein, schreibt die Regierung.

Am 27. September stimmt das Volk über ein Kostendach von 6 Milliarden Franken ab. Welcher Flugzeugtyp beschafft werden soll, ist noch offen. 2014 hatte sich das Volk gegen die Beschaffung von Gripen-Kampfflugzeugen ausgesprochen.

SDA

10 Kommentare
    Doris Heiniger

    der Regierungsrat hat wohl Vergessen, dass der Flugplatz Meiringen in einer Region im Kanton Bern liegt mit vielen Touristen, die, mehr den je, Ruhe und Erholung suchen. Wenn schon "Arbeitsplatz" als Argument zum Kauf von neuen Jets eingesetzt wird, dann besser ein klares NEIN damit die Arbeitsplätze im Torismus in der Region erhalten werden können. Neue Flieger werden lauter sein. Der Fluglärm in der Region ist bereits jetzt unerträglich und eine Zumutung für die Talbewohner und unsere Gäste!