Zum Hauptinhalt springen

Für neu entwickelte TechnologieBerner Neurochirurg in «Kreis der Besten» aufgenommen

Für ein neues Visualisierungssystem erhalten Andreas Raabe und sein Team am deutschen Zukunftspreis eine Auszeichnung.

Foto: Manu Friederich

Der Deutsche Zukunftspreis 2020 ist am Mittwoch verliehen worden. Gewonnen hat ein Forschungsteam aus Baden-Württemberg. Der Berner Neurochirurg Andreas Raabe und sein Team wurden mit einer Urkunde geehrt und von der Jury in den «Kreis der Besten» aufgenommen, wie die Inselgruppe mitteilte.

Für den Deutschen Zukunftspreis werden Forschungsteams für ihre Arbeiten nominiert, die auf exzellenten Forschungen aufbauen und ihren wirtschaftlichen Erfolg bereits unter Beweis gestellt haben. Andreas Raabe vom Inselspital und der Universität Bern gehörte mit seinem Team zu den Auserwählten. Sie entwickelten robotisches Visualisierungssystem für Operationen am Gehirn und an der Wirbelsäule.

Gewonnen hat den diesjährigen Zukunftspreis ein Forschungsteam aus Baden-Württemberg. Die Wissenschaftler entwickelten ein neues optisches System, das die Chip-Herstellung revolutioniert.

Berner System macht Unsichtbares sichtbar

Andreas Raabe und sein Team erhielten eine Urkunde und wurden in den «Kreis der Besten» aufgenommen. Bereits die Nomination sei eine grosse Ehre gewesen, sagte Raabe gemäss der Mitteilung. Die Aufnahme in den «Kreis der Besten» mache das Team glücklich und stolz.

Gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Carls Zeiss Meditec entwickelte Raabe ein Visualisierungssystem, das weltweit pro Jahr bei über 300'000 chirurgischen Eingriffen eingesetzt wird. Das System erlaubt Chirurgen, während der Operation durch spezielle Technologien ins Gewebe hineinzuschauen, durch das Gewebe hindurchzusehen und Unsichtbares sichtbar zu machen.

SDA/nfe