Zum Hauptinhalt springen

Interview mit Ralph FriedländerBerner Juden verlangen mehr Polizeipräsenz

Der Präsident der Berner Juden über den Kindlifresserbrunnen, Sicherheit in Synagogen und antisemitische Anfeindungen in der Bundesstadt.

Im Haus der Religionen ist das Judentum präsent. Ralph Friedländer wünscht sich mehr Sensibilität für Antisemitismus in Schulen und Betrieben.
Im Haus der Religionen ist das Judentum präsent. Ralph Friedländer wünscht sich mehr Sensibilität für Antisemitismus in Schulen und Betrieben.
Foto: Franziska Rothenbühler

Herr Friedländer, wie empfinden die Berner Jüdinnen und Juden den Kindlifresserbrunnen?

Für die meisten von uns ist die Figur nicht antisemitisch. Das schliesst einen antisemitischen Charakter aber nicht aus. Schliesslich war es in der Entstehungszeit des Kindlifressers Mitte des 16. Jahrhunderts üblich, negative Figuren mit antisemitischen Zügen zu versehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.